News

20.06.2013 | Städtischer Ehrenamtspreis für Harry Unger

Im Dezember 2012 hatte „die gute Seele“ des B-Ligisten bereits einen der Ehrenamtspreise des Kreisfußballausschusses erhalten. Nun würdigte auch die Stadt Dillenburg die Verdienste des 75-Jährigen. „Sie sind für den TSV Eibach unverzichtbar“, hob Bürgermeister Michael Lotz am Donnerstagnachmittag anlässlich der Auszeichnung von Harry Unger mit dem städtischen Ehrenamtspreis hervor.

Im Beisein von Carl H. Liebrecht (Schriftführer des TSV Eibach, li.) überreichten Dillenburgs Bürgermeister Michael Lotz und Amtsrat Markus Weiß (re.) Harry Unger (Platz- und Sportheimwart des TSV Eibach/2.v.r.) am Donnerstagnachmittag den städtischen Ehrenamtspreis. (Foto: Spahn)

Unterstützt von Amtsrat Markus Weiß, überreichte das Stadtoberhaupt dem Platz-, Sportheim- und Sportanlagenwart des Turn- und Sportvereins die Catharina-Helena-Dörrien-Medaille und eine Urkunde. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus würdigte Lotz das Engagement des Eibachers, der sich seit über zwei Jahrzehnten mit Akribie und Zuverlässigkeit um die Instandhaltung der Sportanlage auf dem „Krummacker“ kümmert.  Die Verleihung des städtischen Ehrenamtspreises an Unger hatte bereits im April bei der Bürgerversammlung in Nanzenbach vorgenommen werden sollen, musste damals jedoch aus Krankheitsgründen verschoben werden.

Besondere Verdienste hatte sich Unger beim Bau des Kunstrasenplatzes im Jahr 2006 erworben, zu dem er alleine 360 von 2357 ehrenamtlichen Arbeitsstunden beitrug. Für seinen Einsatz war der 75-Jährige, der außerdem lange dafür sorgte, dass bei den Alten Herren des B-Ligisten „alles rund lief“, vom Turn- und Sportverein Eibach bereits zum Ehrenmitglied ernannt worden.

„Harry Unger ist einer derer, die viel für den guten Zweck tun, ohne im Rampenlicht stehen zu wollen“, machte der Bürgermeister in seiner kleinen Laudatio deutlich. Mit der Verleihung des städtischen Ehrenamtspreises wolle die Kommune ihre Wertschätzung für den jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz des Eibachers zum Ausdruck bringen.

Für den Turn- und Sportverein zeigten Vorsitzender Joachim Spahn und Schriftführer Carl H. Liebrecht am Beispiel Ungers auf, dass man „kein offizielles Amt im Vorstand zu bekleiden“ brauche, um im großen Maßstab und über Jahrzehnte hinweg für seinen Heimatverein als unverzichtbarer ehrenamtlicher Helfer tätig zu sein. Spahn und Liebrecht unisono: „Ohne Harrys Wirken wäre der TSV Eibach ein großes Stück ärmer.“