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09.12.2017 | Ehrungsreigen: Dillkreis-Schiedsrichter sagen "Danke Schiri!"

Die von älteren Schiedsrichtern erbrachten Leistungen zu würdigen und jüngeren Unparteiischen einen weiteren Ansporn für ihre Tätigkeit als Spielleiter zu geben – das ist Ziel der DFB-Aktion „Danke Schiri“, deren 2018er-Preisträger auf Kreisebene am Freitagabend in Hörbach geehrt wurden.

Kreisschiedsrichterobmann Jörg Menk (rechts) und sein Stellvertreter Rolf Weichbold (links) gratulierten Manfred Hees, Svenja Schmidt und Sebastian Müller (2. bis 4.v.l.), den frischgebackenen Preisträgern der Aktion „Danke Schiri!“ auf Kreisebene. (Foto: Joachim Spahn)

Für Joachim Spahn (TSV Eibach), den Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit im heimischen Schiedsrichterausschuss, war die letzte Pflichtsitzung der Referees im ausklingenden Kalenderjahr ein willkommener Rahmen, um mit Svenja Schmidt (TSV Offenbach), Sebastian Müller (SSC Burg) und Manfred Hees (TSV Bicken) die Gewinner der Kategorien „Damen“, „U50“ und „Ü50“ auszuzeichnen.

„Für uns ist diese Aktion ein gerne genutzter Anlass, um Euch öffentlichkeitswirksam ‚Danke’ zu sagen“, zeigte Spahn in seiner Laudatio auf. Auswahlkriterien bei der Nominierung der Preisträgerinnen und Preisträger seien unter anderem das Engagement in der Vereinigung, die Helfertätigkeit für junge Schiedsrichter, die Mitarbeit bei Lehrgängen, soziales Engagement und andere besondere Leistungen gewesen.

So war die neue DFB-Aktion eine gute Möglichkeit, dem amtierenden Kreis-Lehrwart Sebastian Müller für seine 18-jährige Tätigkeit im Schiedsrichterausschuss ein großes „Dankeschön“ zukommen zu lassen. Der für den SSC Burg pfeifende Gruppenliga-Referee war von 1999 bis 2012 Beisitzer im KSA und ist seit nunmehr fünf Jahren als Lehrwart für die Ausbildung und Förderung der heimischen Unparteiischen zuständig.

„Als aktives Vorstandsmitglied ist Sebastian Müller für seine Schiri-Kameraden quasi rund um die Uhr erreichbar“, unterstrich Spahn. Sein 36-jähriger Schiedsrichter-Kollege sei seit 1995 Mitglied der „schwarzen Zunft“, ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Schiri-Nachwuchs und den „alten Hasen“ der Vereinigung – und habe sich die Auszeichnung als Gewinner der Aktion „Danke Schiri“ in der Kategorie „U50“ einfach verdient.

Einer der aktivsten „Oldies“ der Dillkreis-Schiris ist Manfred Hees (TSV Bicken). Der 65-jährige Referee kümmert sich seit langen Jahren als Trainer und Betreuer um die Schiedsrichter-Fußball-Mannschaft der heimischen Vereinigung. „Du bist für viele Erfolge verantwortlich, die unser Team in den vergangenen Jahren erringen konnte“, rief der „ÖMi“ der Referees im Sportheim des FC Hörbach dem frisch gebackenen Preisträger der Kategorie „Ü50“ zu.

Manfred Hees absolvierte 1996 die Schiedsrichter-Prüfung und hat seitdem als aktiver Pate vielen Anfängern in den ersten Jahren beim Einstieg in ihr nicht immer einfaches Hobby zur Seite gestanden. „Ohne ihn und seine Patentätigkeit hätte es zahlreiche junge Unparteiische gegeben, die der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg frühzeitig verloren gegangen wären“, sagte Spahn.

Komplettiert wurde das Trio der zu Ehrenden am Freitagabend durch Svenja Schmidt. Die 16-jährige Offenbacherin ist seit ihrem 12. Lebensjahr als Spielleiterin tätig und derzeit „eines der hoffnungsvollsten sportlichen Talente“ der Dillkreis-Schiedsrichter.

Die Gewinnerin der Kategorie „Damen“ pfeift trotz ihrer jungen Jahre bereits Spiele bis zur A-Liga und ist für den TSV „Jahn“ Offenbach tätig. Der Dillkreis-ÖMi bewundernd: „Svenja schafft es, als aktive Fußballerin zu kicken und trotzdem so gut wie keinen Spielauftrag abzulehnen“. Das sei „geradezu vorbildlich“.

Die neuen Preisträger auf Kreisebene wurden vom KSA Dillenburg an den Hessischen Fußball-Verband gemeldet, der ab Januar 2018 seinerseits die Landessieger nominieren und deren Namen dann an den Deutschen Fußball-Bund, den Initiator der Aktion, weiterreichen wird.

Mehr Infos: Kreisschiedsrichterausschuss Dillenburg, Joachim Spahn, Tel. (02778) 6999396, E-Mail joachim-spahn@t-online.de.