TSV-Vorstand legt Mitgliedern „erfolgreiche Leistungsbilanz“ vor

Die Ausführungen des TSV-"Vereinschefs" bezogen sich unter anderem auf die Sanierung des Sportheims auf dem "Krummacker", das vom Frühjahr 2018 an für rund 45.000 Euro und unter Zuhilfenahme zweier Darlehen modernisiert worden war.

"Unser Dank gilt all denen, die durch unzählige Arbeitsstunden zum Gelingen des Projekts beigetragen haben", resümierte der Vorsitzende. Hartmann rückblickend: "Die fleißigen Helferinnen und Helfer haben bisher fast 1.000 Arbeitsstunden investiert, um das Sportheim auf Vordermann zu bringen."

Nachdem der Turn- und Sportverein bis zum Frühjahr 2018 die Verbindlichkeiten abbezahlt hatte, die 2006 durch den Bau des Kunstrasenplatzes entstanden waren, gelte es nun, so der "Vereinschef", "die für die Sportheim-Sanierung aufgenommenen Darlehen abzutragen".

Auf ein "Vereinsjahr, das dem Turn- und Sportverein Eibach deutlich mehr Licht als Schatten gebracht hat", blickte auch Joachim Spahn zurück, der die Geschicke des Fußball-C-Ligisten gemeinsam mit Carsten und René Hartmann lenkt.

"Schön, dass wir dieses Traditionsturnier vor allem aufgrund des Einsatzes der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer so gut stemmen konnten", ließ Spahn den Wilhelm-von-Oranien-Pokal der Senioren, der im Juli 2018 eine Woche lang in Eibach stattgefunden hatte, noch einmal Revue passieren.

Wenige Monate zuvor hatte der Turn- und Sportverein die Stadtmeisterschaft der Senioren in der Halle reibungslos durchgeführt. Spahns Ausblick: "Bei all denen, die zum Gelingen dieser beiden Großveranstaltungen beitrugen, werden wir uns mit einer Einladung zum Helfer-Fest am 3. August bedanken."

Ihren Anteil an der "erfolgreichen Leistungsbilanz" hätten aber auch die Leiterinnen und Leiter der Gymnastik- und Turngruppen gehabt, die ein wichtiger Bestandteil des Vereinsleben seien.

"Erfreulich" sei "auch die prima Situation in der Jugendabteilung". In einer gemeinsamen Spielgemeinschaft mit dem FSV Nanzenbach jagen rund 50 Nachwuchskicker in vier Altersklassen dem runden Leder nach.

Die Fußball-Senioren des TSV Eibach schließlich belegen in der C-Liga zwar den letzten Tabellenplatz. Dennoch, so das Fazit von Trainer Paco Noriega im Zuge der von rund 30 TSV-Mitgliedern besuchten Hauptversammlung, habe sich "die Mannschaft weiter entwickelt".

Noriega, der nach der Saison 2018/2019 von Sascha Wohlfeil abgelöst und Coach der SG Eschenburg II wird, vorausschauend: "Ich sehe die Zukunft dieses Teams positiv."

Kontakt und weitere Informationen: TSV Eibach, Carsten Hartmann, Tel. (0170) 8132118.

In Eibach: Sascha Wohlfeil tritt Noriega-Nachfolge an

"Für mich ist das eine richtig tolle Sache, schließlich habe ich hier in Eibach meine Frau kennengelernt", freut sich der 42-jährige C-Lizenz-Inhaber auf die bevorstehende Aufgabe.

Für Wohlfeil, der einst in der B- und A-Jugend die Fußball-Stiefel für das Schlusslicht der C-Liga schnürte und auch im Besitz einer Torwart-Trainer-Lizenz ist, ist der Wechsel auf die TSV-Bank "eine Rückkehr zu den Wurzeln".

Der Herbornseelbacher hatte Eibach vor mehr als 15 Jahren in Richtung Bärenstadt verlassen und war dort als Trainer und stellvertretender Vorsitzender des SV Herborn tätig.

In der laufenden Spielzeit 2018/2019 war der Vater dreier Kinder bis in den Herbst hinein als Senioren-Coach und A-Junioren-Trainer für Eintracht Wetzlar aktiv gewesen.

Die bevorstehende Zusammenarbeit mit dem TSV Eibach sei für ihn, so Wohlfeil weiter, "eine gute Gelegenheit, meinem Stammverein etwas zurück zu geben". Der Ausblick des 42-Jährigen: "Ich habe mir meine neue Mannschaft zuletzt gegen Türkgücü Dillenburg angeschaut. Hier gibt es viel zu tun."

Carsten und René Hartmann, Vorsitzende des Turn- und Sportvereins, machten bei der Vorstellung des neuen Trainers deutlich, dass "Wohlfeil um seine Aufgabe nicht zu beneiden" sei. Die beiden "Vereinschefs" vorausschauend: "Wir hoffen, dass es ihm gelingt, hier etwas Konstanz reinzubringen und auch die Kameradschaft weiter zu festigen."

Die Verantwortlichen des C-Liga-Schlusslichts dankten aber auch dem noch amtierenden Senioren-Coach Paco Noriega. Er habe sich beim Wiederaufbau der neuen TSV-Mannschaft in den letzten drei Jahren "sehr große Verdienste erworben".

Noriega soll daher am Ende der laufenden Meisterschaftsrunde würdig und angemessen verabschiedet werden.

Text und Foto: Joachim Spahn

Eibacher Senioren unterliegen Türkgücü Dillenburg

TSV Eibach – Türkgücü Dillenburg 1:5 (0:2): "Das Ergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg. Wir hätten mehr Tore erzielen müssen", meldete der Türkgücü-Sprecher.

Die Gäste legten durch Tore von Emre Baykal (18.) und Selcuk Kara (44.) vor. Alexander Immel verkürzte (63.), doch nur 180 Sekunden später stellte Günay Öcalan den alten Abstand her.

Mit einem Doppelschlag sorgten Rashko Aleksiev (74.) und Ferhat Cetin (75.) für die Entscheidung.

Baris Aslan hätte Ergebniskosmetik betrieben können, doch die Latte verhinderte das 2:5 für den TSV Eibach vom Elfmeterpunkt (77.).

1:2! Eibacher Senioren in Fleisbach dem Ausgleich nahe

SG Sinn/Hörbach II – TSV Eibach 2:1 (1:0): Andreas Richter, Vorsitzender des BC Sinn, erlebte ein Spiel bei unglaublich starkem Wind. "Das hat gerade so hingehauen", sagte er mit Blick auf die Wetterbedingungen.

Sinn/Hörbach gestaltete die ersten 30 Minuten überlegen. Sascha Schäfer (5.) brachte die Gastgeber auf dem Kunstrasenplatz in Fleisbach mit einem 20-Meter-Traumtor in den Winkel in Führung. Juan Moncusi und Johann Tessmann hätten die Führung ausbauen können. Eibachs Keeper Luca Leon Klusemann vereitelte diese Möglichkeiten.

Niklas Seelhof (44.) traf den Pfosten.

"In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr gut gespielt", sagte Richter.

Eibach überzeugte spielerisch wie läuferisch und stellte Sinn/Hörbach vor einige Probleme. Nach Sven Breidensteins Abschluss ahnte Eibach, dass in diesem Spiel etwas drin sein könnte.

Auch das 2:0 durch Niklas Seelhof (85.) sicherte den Heimsieg noch nicht ganz, denn Alexander Immel (88.) traf kurz darauf für Eibach, und in der Schlussminute musste Sinn/Hörbachs Keeper Christian Bartl bei einem abgefälschten Freistoß noch einmal eingreifen.

"Kompliment an Eibach", sagte Richter, der die Gäste unter Wert geschlagen sah.

„Großer Bahnhof“ für die „wahren Helden“ des Schiedsrichterwesens

Erstmals seit der Neuauflage der Initiative durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) vor vier Jahren hatten sich alle 32 hessischen Fußball-Kreise an der Aktion beteiligt und Preisträgerinnen und Preisträger auf regionaler Ebene nominiert.

"Ihr seid an Stellen im Einsatz, von denen die Öffentlichkeit kaum Notiz nimmt", zeigte Schugard in seiner Laudatio auf. Gerade dieses Engagement und die Leistungen, die die Referees an der Basis zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs vollbringen, wolle der DFB mit seiner Aktion würdigen.

Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern, die im Wintergarten der Sportschule ausgezeichnet wurden, zählten auch Ibrahim Reinhardt (TSV Steinbach) und Joachim Spahn (TSV Eibach), die der Kreisschiedsrichterausschuss als Preisträger der Kategorien "U50" und "Ü50" nominiert hatte. Eine Gewinnerin für die Rubrik "Frauen" hatte der KSA Dillenburg in diesem Jahr nicht benennen können, da die in Frage kommenden Damen bereits in der jüngeren Vergangenheit geehrt worden waren.

"All die, die wir heute ehren, können stolz auf das Geleistete sein", schloss sich Stefan Reuß, Präsident des Hessischen Fußball-Verbands, den anerkennenden Worten Schugards an. Mit der Verleihung der Auszeichnung und dem Festakt wolle der HFV "seine Wertschätzung" für die geehrten, aber auch für alle nicht ausgezeichneten Referees zum Ausdruck bringen.

Reuß appellierte an die im Bereich des HFV tätigen Schiedsrichter, gerade in einer Zeit in der sich der öffentliche Druck und die Gesellschaft geändert hätten, "mit dem notwendigen Selbstvertrauen an die Spielleitungen heranzugehen".

"Fühlt Euch nicht als das fünfte Rad am Wagen", rief der Verbandspräsident den Unparteiischen zu. Wie wichtig Schiris für den Spielbetrieb seien, werde stets dann deutlich, wenn der angesetzte Schiedsrichter einmal nicht komme.

Zu den "Mitgliedern der großen Solidargemeinschaft Schiedsrichter", die während des Festakts in Grünberg geehrt wurden, zählten auch Ibrahim Reinhardt und Joachim Spahn.

Reinhardt (48) ist seit 2003 als Referee tätig, bis zur B-Liga im Einsatz und immer bereit, kurzfristig einzuspringen, wenn ein Schiedsrichter-Kamerad seine Spielleitung kurzfristig zurückgibt.

Joachim Spahn schloss sich 1995 den Spielleitern an, ist seit 19 Jahren als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im KSA Dillenburg tätig und in der vierten Saison als Beobachter bis zur Gruppenliga aktiv. Im Landstrich an der Dill kreierte der 51-jährige Diplom-Sozialarbeiter das Schiedsrichter-Patenmodell und wirkt seit 2001 als Schriftleiter der Schiri-Zeitung "Der Peifekopp".

C-Liga Dillenburg: TSV-Restrundenstart terminiert

Die Senioren des Turn- und Sportvereins treten am Sonntag (10. März) bei der zweiten Vertretung der SG Sinn/Hörbach an.

Anstoß der C-Liga-Partie ist um 13 Uhr.

TSV Eibach lädt zur Jahreshauptversammlung ein

Im Mittelpunkt der Zusammenkunft, die um 19 Uhr beginnt, stehen die Berichte des Vorstands und der Übungsleiter. Ferner wird das Führungsgremium des Turn- und Sportvereins einen Bericht über den Stand der Arbeiten zur Sanierung des Sportheims abgeben.

Region bietet erstmals kompakten Schiri-Neulingslehrgang an

"Als Alternative zu den Neulingslehrgängen in den Kreisen" verstehen die Schiedsrichter-Beauftragten der Region, Sebastian Fink und Steffen Rabe, ihre Initiative. Wer an dem dreitägigen Lehrgang teilnehmen will, muss mindestens 14 Jahre alt und Mitglied in einem Fußball-Verein sein.

"Wir können einen kurzweiligen, sehr praxisbezogenen Lehrgang versprechen", erklären Fink und Rabe in der Ausschreibung.

Los geht’s am 5. Juli (Freitag) um 9.30 Uhr; das Ende ist für 7. Juli (Sonntag) gegen 16 Uhr vorgesehen.

Lehrgangsinhalte sind die aktuellen Fußball-Regeln, die Anweisungen des Deutschen Fußball-Bunds, die Pflichten eines Schiedsrichters im Zusammenhang mit den Spielleitungen sowie das Thema "Konfliktkompetenz".

Für die Teilnahme sind – inklusive Übernachtung, Verpflegung und Schiri-Starter-Set – 50 Euro zu entrichten.

Ein Lauftest sowie die schriftliche Abschlussprüfung runden den dreitägigen Kompakt-Lehrgang ab.

Weitere Informationen: Sebastian Fink, Regionalbeauftragter der Schiri-Region Gießen-Marburg, Tel. (0160) 95934895, E-Mail Sebastian.Fink85@t-online.de. (spa)

Bis tief in die Nacht das Tanzbein geschwungen

Die Gelegenheit, ein Abendessen bei Kerzenschein, in einer behaglichen Umgebung und bei bester Tanzmusik einzunehmen – diese Möglichkeit bietet seit über einem Jahrzehnt das "Candle-Light-Dinner" des TSV Eibach. Am Samstagabend ging im Dorfgemeinschaftshaus die elfte Auflage der längst traditionellen Veranstaltung über die Bühne.

Carsten Hartmann, einer der drei TSV-Vorsitzenden, und sein Team vom Festausschuss des Turn- und Sportvereins hatten einmal mehr ein attraktives Programm zusammengestellt. Bemühungen, die honoriert wurden: Der Turn- und Sportverein konnte – was die Zahl der verkauften Karten anging – einmal mehr "ausverkauft" melden.

"Es ist erfreulich, dass wir heute viele Erst-Täter – das heißt, Besucher, die zum ersten Mal dabei sind – begrüßen dürfen", sagte Hartmann in seiner Begrüßung.

Der Dank des Vorsitzenden richtete sich an alle, die zum Gelingen des 2019er-Candle-Light-Dinner beitrugen – insbesondere an das Team des Festausschusses und die, die für die "Deko" im Dorfgemeinschaftshaus zuständig waren. "Ihr habt einen hervorragenden Job gemacht", so der Vorsitzende.

Nachdem das Abendessen gemundet hatte, bestand bis weit in die Nacht hinein, die Möglichkeit, zu den Klängen der "Silver-Birds" das Tanzbein zu schwingen. Eine Gelegenheit, die von vielen der rund 100 Besucher gerne und ausgiebig genutzt wurde.

Schiris danken 14 Unparteiischen für jahrzehntelange Treue

Die Ehrung von Klaus Weber (SSV Allendorf) und Günter Würz (TuSpo Beilstein) war Höhepunkt der Jahreshauptversammlung, zu der sich die Dill-Schiris jetzt im Sportheim des FC Germania Hörbach trafen. Weber, dessen 65-jährige Mitgliedschaft gewürdigt wurde, und Würz, der den Schiedsrichtern seit sechs Jahrzehnten treu ist, führten die Riege von 22 zu ehrenden Schiris an. 14 von ihnen gaben sich am Freitagabend im vollbesetzten Domizil des A-Ligisten ein persönliches Stelldichein.

Kreisschiedsrichterobmann Jörg Menk und Beisitzer Bernd Eckhardt zeichneten Reinhard Eisenkrämer (40 Jahre Mitgliedschaft), Dagmar Jung (40), Siegfried Teschauer (35), Bruno Misamer (30), Oliver Klein (30), Alfred Kegel (30), Alfred Feierl (30), Mario Becker (30), Refik Ucak (25), Seyfi Demirdöven (25), David Bräuer (15) und Kevin Bechtum (10) aus.

Die acht übrigen, nicht anwesenden Spielleiter sollen zu einem späteren Zeitpunkt ausgezeichnet werden.

Für "Schiri-Chef" Jörg Menk war die Hauptversammlung zudem ein willkommener Anlass, um den bisherigen Jugend-Ansetzer Christopher Bastian aus dem Kreisschiedsrichterausschuss zu verabschieden. Bastian hat seinen Wohnsitz nach Baden-Württemberg verlegt; seine Aufgaben als Ansetzer werden vom stellvertretenden Obmann, Rolf Weichbold, bis zum Saisonende mit übernommen.

Menk zog aus Schiri-Sicht zudem eine Bilanz der Geschehnisse der letzten 12 Monate. "Wir haben mit Dominik Bräunche endlich wieder einen Verbandsliga-Schiedsrichter", resümierte der Schönbacher Funktionär erfreut. Insgesamt jedoch, so Menk bedauernd, sei die Zahl der heimischen Unparteiischen zwischen 2017 und 2019 von 176 auf 161 gesunken. 123 dieser Spielleiter werden als aktive Schiris geführt.

Besondere Erwähnung in den Ausführungen des Obmanns fanden zudem die Erfolge der von Manfred Hees und Roland Schmidt betreuten Schiedsrichter-Fußball-Mannschaft und die Tatsache, dass die SR-Vgg. Dillenburg "mit derzeit sieben Beobachtern in diesem Bereich sehr gut aufgestellt ist".

Inhaltlich wenig erfreulich waren die Ausführungen von Kreisfußballwart Martin Seidel.

"Den heimischen Vereinen fehlen insgesamt 28 Schiedsrichter", bedauerte der Eisemrother Funktionär mit Blick auf die insgesamt 13 Zähler, die den Dillkreis-Vereinen am Ende der Saison 2018/2019 aufgrund zu weniger Schiris abgezogen werden.

Die Clubs, die ihr Soll nicht erfüllen können, müssen ferner Geldstrafen in Höhe von 3945 Euro an den Hessischen Fußball-Verband zahlen.

An die fast 100 Zuhörer im Sportheim des FC Hörbach, darunter auch DFB-Lehrwart Lutz Wagner, appellierte Seidel daher, "Freunde und Bekannte" als Unparteiische zu werben.

Der Fußballwart ermunternd: "Zeigt Ihnen, wie schön es sein kann, als Schiedsrichter aktiv zu sein."